Nationalpark

Jagdgesetz im Nationalpark

Im Nationalpark herrscht ein totales Jagdverbot.

Totales Jagdverbot

Momentan leben im Nationalpark rund 1900 Hirsche. Er hat keine natürlichen Feinde – dem Bären ist es ja schnell zu bunt geworden – und kann sich darum beinahe ungehindert vermehren. Dies führt zu einer natürlichen Futterkonkurrenz zwischen Gemsen, Rot- und Steinwild vor allem in den östlicher gelegenen Gebieten, wo das Futter nicht so üppig wächst.

Im Park ist das Jagen ausnahmslos verboten. Aber wenn die Hirschpopulation ungehindert steigen würde, würde der Wald wegen Verbisses nachhaltig geschädigt. In den letzten paar Jahren wurde das so gehandhabt, dass, wenn es nötig war, ausserhalb des Nationalparkes eine Sonderjagd eingeleitet wurde. Diese werden in den Monaten Oktober bis Dezember abgehalten. Zu dieser Zeit sind die Hirsche nicht mehr im Nationalpark, da das Gebiet zu hoch gelegen ist und dort auch zu wenig Futter zu bieten hat. Die Sonderjagd findet also nach der regulären Jagd ausserhalb des Nationalparkes statt.

Hungrige Dohlen
Hungrige Alpendohlen auf der „Jagd“